WOHNUNGSSANIERUNG LAGASCA IN MADRID

CAS Reforma Vivienda Lagasca Madrid portada scaled

Struktur, Offenheit und Privatsphäre in räumlichen Einklang

Die Sanierung dieser Wohnung in der Calle Lagasca in Madrid basiert auf einer umfassenden Neugestaltung der Raumaufteilung, um eine offene, fließende und zeitgemäße Wohnsequenz zu schaffen und gleichzeitig einige der ursprünglichen strukturellen Elemente zu erhalten.

Ein großzügiger Wohn- und Essbereich wird als Herzstück der Wohnung konzipiert. Darin bleiben die Struktur der originalen Metallstützen bewusst sichtbar und wird als charakteristisches Element in die Innenarchitektur integriert. Zu diesem Raum hin öffnet sich die Küche, die sich optisch und funktional in das Gesamtbild einfügen oder durch ein System aus Glasschiebewänden abgetrennt werden kann, wodurch unterschiedliche Grade der Verbindung zwischen den Nutzungsbereichen möglich sind.

Ein Flur führt in den privaten Teil der Wohnung, in dem sich drei Schlafzimmer mit eigenem Bad befinden. Ein viertes Schlafzimmer für das Personal, kann über eine Nebentreppe mit separatem Zugang erreicht werden, wodurch die Haupt- und Dienstwege klar voneinander getrennt werden.

Der Umbau schafft somit eine Wohnung die auf räumlicher Kontinuität und Nutzungsflexibilität basiert. Dabei wird ein Gleichgewicht zwischen Repräsentation und Privatsphäre, Offenheit und Abgrenzung hergestellt, und der Wert der Bestandselement als Teil der neuen Identität des Projekts gestärkt.

TECHNISCHE DATEN: Jahr 2026. Standort: Calle Lagasca, Madrid. Architekten: Arsenio Pérez Amaral, Antonio Corona Bosch und Mark Senning. Auftraggeber: Privat. Auftragnehmer: Inner XXI.